Äh… Moment… falscher Film.
Natürlich ging’s nicht nach Italien – auch wenn spätestens nach dem dritten Après-Ski-Hit alle überzeugt waren, wir hätten zumindest akustisch die Landesgrenze überschritten. „Bella Napoli“ ist nämlich kein Reiseziel, sondern der hartnäckigste Ohrwurm seit es Skibrillen gibt.
Also nochmal ordentlich von vorne. Ziel der Mission: Silvretta Montafon. Start, zu der selbst Bäcker noch überlegen, ob sie wirklich aufstehen wollen, war 5 Uhr morgens. Ja, FÜNF. Mit dem von Steffi Rommel höchst professionell gecharterten Bus rollte die hochmotivierte SVU-Delegation Richtung Berge. Auf dem Weg dorthin gab es eine kurze Pause, bei der die Freunde des Pulverschnees mit Kaffee, selbst gebackenen Hefezopf, Pizzaschnecken und Striezel versorgt wurden. Ein Dank geht an die fleißigen Bäcker, Steffi Rommel, Christa Anders und Marc Zoll. Nach der kurzen Pause ging es gestärkt weiter Richtung Skigebiet. Und wie sollte es anders sein? Bestes Wetter und beste Pistenverhältnisse waren gegeben. Zwischendurch konnte man sich auf den zahlreichen Hütten stärken und auch verweilen.
Aber das Härteste stand uns noch bevor. Das Aprés-Ski. Denn unser Busfahrer musste seine Ruhezeit einhalten und so waren wir gezwungen 3 Stunden in der Schirmbar bei der Talstation zu feiern. Aber wer die Bande von SVU-Tennis kennt, weiß auch, dass es mit der Party nahtlos bei der Rückfahrt im Bus weiterging.
Nicht mehr ganz so frisch, aber glücklich, kamen wir gegen Mitternacht wieder in Backnang an. Es war ein toller Skitag mit viel Gaudi. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.

